TuSpo Handball Obernburg

:: Neueste Galerie

Tuspo vs.TUS Dotzheim

:: Download


Hallenheft 1 Saison 20/21 gegen Kleenheim und Vellmar

:: Gutscheine


Clever sparen mit den Tuspo Gutscheinen. Es lohnt sich !!

:: Dies und Das

Bilder vom Handball-Camp 2019 der Tuspo…

Weiterlesen

:: Club Pro Handball

Wir unterstützen die TUSPO-Jugendarbeit.…

Weiterlesen

"TUSPO-TALK" mit Trainer Tobias Milde


"TUSPO-TALK" mit Trainer Tobias Milde

KZ: Hallo Tobi, die Saison 2019/2020 wurde im März vorzeitig abgebrochen. Wie zufrieden warst Du als Trainer mit diesem Abbruch sieben Spieltage vor dem offiziellen Ende?

TM: Es war für uns eine sehr schwierige Saison von Beginn an. Zunächst hatten wir insgesamt fünf Neuzugänge und Auslandsrückkehrer Nico Reus zu integrieren und mit Benno Kern fehlte uns ein wichtiger Spieler zudem bis hinein in die Rückrunde. Neben vielen engen Spielen (3 Unentschieden und 4 Niederlagen mit 1-2 Toren) hatten wir auch immer wieder mit Verletzungspech von Schlüsselspielern zu kämpfen. Doch auch unter den nicht optimalen Rahmenbedingungen hätten wir mehr Punkte bis zum Zeitpunkt des Rundenabbruchs holen können und müssen. Das war in vielen Spielen einfach zu wenig und wir sind zu viel schuldig geblieben über den Saisonverlauf. Ich bin froh über die Entscheidung des Verbands letztendlich keine Absteiger zu bestimmen. Das war aus meiner Sicht nicht nur das Fairste aller möglichen Szenarien sondern gibt uns – und das ist mir viel wichtiger – die Chance in dieser Saison unter Beweis zu stellen, dass wir sportlich in die Oberliga gehören.

KZ: Wie laufen die sportlichen Planungen für die neue Saison?
TM: In dieser herausfordernden Situation ist Planung recht schwierig, da sich die Rahmenbedingungen für Training und Spiele fast wöchentlich ändern können. Ich bin mit meiner Mannschaft deshalb so verblieben, dass wir immer einen Zeithorizont von ca. drei Wochen nehmen um Training und Testspiele zu planen, bis dato sind wir damit sehr gut gefahren. Wir freuen uns (Stand Ende Juli) natürlich auf die ersten Testspiele, denn bei „nur“ Training fehlt das Salz in der Suppe und die Möglichkeit die Dinge unter Wettkampfbedingungen zu testen, die wir im Training erarbeitet haben.

KZ: Wie setzt sich der Kader zusammen und warum ist die Mannschaft im Vergleich zur letzten Saison stärker einzuschätzen?
TM: Wir zählen einen 13-Mann-starken Kader, der punktuell durch Stefan Kujundzija und den Jungs aus der M2/MA unterstützt wird. Wie stark der Kader im Vergleich zur vergangenen Saison ist wird man abwarten müssen, bislang haben wir ja kein einziges Testspiel absolvieren dürfen, sodass eine Prognose nicht möglich ist. Zu spüren ist allerdings, dass das Team weiß, dass es besser und erfolgreicher Handball spielen kann als wir das letzte Saison getan haben. Wir sind – das Trainerteam eingeschlossen - sehr selbstkritisch mit der schwierigen abgelaufenen Saison umgegangen und haben genügend Ansatzpunkte gefunden, um das Beste aus der kommenden Saison zu machen und den Klassenerhalt zu erkämpfen.

KZ: Die Spielklasse ist mit zwei Mannschaften mehr besetzt als letzte Saison. Welche Bedeutung hat das für Dich und für die Mannschaft?
TM: Sofern die Runde bis/im Oktober 2020 beginnen sollte sind letztlich vier Spiele mehr zu absolvieren, die Anzahl der Absteiger steigt dementsprechend. Die Belastung wird entsprechend etwas größer und ich hoffe natürlich, das wir von Verletzungen weitestgehend verschont bleiben, um möglichst oft aus dem Vollen schöpfen zu können.

KZ: Mit welchen Auswirkungen der Corona-Krise auf die kommende Spielzeit rechnest Du - sowohl sportlich betrachtet als auch darüber hinaus mit Blick auf Organisation, Fans und Umfeld?
TM: Wenn man bedenkt, wie viel sich sowohl an Lockerungen aber auch an Einschränkungen in den letzten vier Monaten ergeben hat in Bezug auf unseren Alltag aber auch im speziellen auf unsere Sportart dann wage ich keine Prognose abzugeben, was in 6,8 oder 12 Wochen sein wird. Flexibilität und Kreativität lauten momentan die Schlagworte der Stunde. Wir alle kennen, wie wir unseren Alltag in Privat- und Berufsleben umstellen müssen, um sich bestmöglich den ständig wechselnden Bedingungen anzupassen. So wird es auch in Bezug auf Training, Wettkampf, Sponsoring, Zuschauer etc. viele Anpassungen geben, die wir als Verein, als Team aber auch im Umfeld von Sponsoren und Fans gemeinsam vornehmen müssen und werden. Es wird sicher nicht immer einfach und kostet mit Sicherheit mehr Zeit und Engagement von allen Beteiligten, um die Anpassungen so schnell und so sinnvoll umzusetzen wie irgend möglich. Daher appelliere ich an alle Beteiligten: Geben Sie uns allen die Möglichkeit, gemeinsam besonnen das Beste aus dieser herausfordernden Situation zu machen!

KZ: Was ist das Saisonziel der Mannschaft und Dein Wunsch für die Saison 2020/21 in der Oberliga?
TM: Ich wünsche mir, dass wir diese besondere Saison alle gesund überstehen und dass wir am Ende den sportlichen Klassenerhalt zusammen mit unseren zahlreichen Fans feiern dürfen!

KZ: Vielen Dank, alles Gute und viel Erfolg in der neuen Saison!