Starke HSG Breckenheim bestraft die Fehler der Tuspo
Die Tuspo war sich der schweren Auswärtsaufgabe bei der HSG Breckenheim/Wallau-Massenheim durchaus bewusst und ging nach dem Punktgewinn am vergangenen Wochenende in Offenbach-Bürgel hochmotiviert in die Partie. Die Gastgeber zeigten jedoch von Beginn an ihre Klasse und legten mit einer 5:2-Führung nach sieben Minuten vor.
Die Römerstädter hielten mit hohem Tempo dagegen und konnten zwischenzeitlich auf 6:4 und 9:7 verkürzen. Doch immer wenn die Tuspo den Anschluss herstellte, legte die HSG wieder einen Gang zu. Nach einem 4:0-Lauf führten die Hausherren in der 24. Minute mit 15:9 und gingen schließlich mit einer 17:12-Führung in die Halbzeitpause.
Nach dem Seitenwechsel zeigte die Tuspo dann eine starke Reaktion und kämpfte sich mit einem weiteren 4:0-Lauf auf 18:16 heran. Die Partie war damit wieder völlig offen. Die Gastgeber reagierten jedoch mit einer Auszeit und fanden anschließend schnell zurück in die Spur. Innerhalb von nur vier Minuten bauten sie ihren Vorsprung wieder auf 21:16 aus.
Die Wollbeck-Truppe gab sich trotz des Rückstands nicht geschlagen und versuchte mit großem Kampfgeist, dem Spiel noch einmal eine Wende zu geben. Doch in entscheidenden Situationen fehlte der Tuspo die nötige Konsequenz. „Wir waren in einigen Situationen nicht konsequent genug“, analysierte Trainer Philipp Wollbeck. In der Schlussphase nutzte die HSG die Fehler der Obernburger konsequent und kam immer wieder zu einfachen Toren. Beim 29:21 fünf Minuten vor dem Ende war die Partie praktisch entschieden.
Am Ende musste sich die Tuspo bei der „Ländchescrew“ deutlich mit 24:33 geschlagen geben. Trainer Wollbeck zeigte sich nach der Partie als fairer Verlierer: „Verdienter Sieg und Gratulation an eine starke Mannschaft aus Breckenheim. Uns sind über das gesamte Spiel einfach zu viele Fehler unterlaufen, die unser Gegner sehr gut bestraft hat.“
Für die Tuspo spielten: Jonathan Bausch, Sandro Friedrich; Konstantin Knabe (5/2), Tobias Raab (4), Thomas Keck (3), Max Roos (3), Jesper Kunkel (2), Tom Müller (2), Leon Steinbrecher (2), Nicolas Mohr (1), Magnus Heinz (1), Connor Scheuring (1), André Göpfert, Till Sznato, Urs Budde, Ben Müller











