SO, 20.09.26 – 17.30 Uhr: Vorbericht zum Spiel der Tuspo bei der TSG Offenbach-Bürgel
Nach dem Saisonauftakt am letzten Wochenende wartet auf die Tuspo im ersten Auswärtsspiel gleich eine echte Herkulesaufgabe. Am Sonntag, 20. September 2026, um 17.30 Uhr gastiert die Mannschaft von Trainer Philipp Wollbeck bei der TSG Offenbach-Bürgel – und damit bei einem der ambitioniertesten Teams der neuen Saison.
Noch gut in Erinnerung sind die beiden Duelle aus der vergangenen Spielzeit, die jeweils mit einer Niederlage für die Tuspo endeten. Dabei hatten die Obernburger im Heimspiel lange Zeit eindrucksvoll dagegengehalten und dem hochkarätig besetzten Gegner bis zur 45. Minute alles abverlangt. An diese Leistung gilt es nun anzuknüpfen.
Denn die „Berler Bulls“ haben ihre ohnehin starke Mannschaft für die neue Saison noch einmal verstärkt. Unter der Leitung des bundesligaerfahrenen Spielertrainers Nico Büdel gehören die Offenbacher zu den absoluten Top-Favoriten auf die Meisterschaft und mit Torhüter Saad Khan und Kreisläufer David Lubar kamen zwei weitere Spieler hinzu, die dem ohnehin körperlich starken Kader zusätzliche Qualität verleihen. Dass die Gastgeber ihre Ambitionen ernst meinen, haben sie bereits zum Saisonstart unter Beweis gestellt. In Breckenheim setzte sich die TSG mit 27:26 durch und nahm gleich beide Punkte mit.
Für die Tuspo wird es deshalb vor allem darum gehen, von Beginn an dagegenzuhalten und dem Gastgeber möglichst wenig Raum zur Entfaltung zu geben. Eine stabile und aggressive Abwehr, wie sie im Heimspiel gegen Groß-Umstadt über weite Strecken zu sehen war, wird dabei die Grundlage sein. Im Angriff ist wiederum Geduld gefragt und die herausgespielten Chancen müssen konsequent und mit der nötigen Disziplin genutzt werden.
Die Aufgabe könnte kaum schwerer sein – doch genau darin liegt auch der Reiz. Die Tuspo hat am Sonntag nichts zu verlieren und kann zeigen, dass sie auch gegen ein Spitzenteam mithalten kann. Wenn Einstellung, Abwehrarbeit und Chancenverwertung stimmen, wollen die Obernburger den „Berler Bulls“ möglichst lange Paroli bieten und vielleicht für eine Überraschung sorgen.











